• Auftakt

     

    André Seeßelberg, Hamburg

     

    …ein Kopf, der fällt, *
    ist mein persönlicher Arbeitstitel, meiner Malerei. Seit 2011 befasse ich mich sehr intensiv mit dem Schicksal meines Vaters, der im Jahr 2010/11 an der Krankheit „ALS” (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankte und im Jahr 2012 an den Folgen dieser Krankheit verstarb. Die Auseinandersetzung mit der Krankheit, dem Tod und dem Leben nach dem Tod ist für mich ein Prozess, der noch lange anhalten wird. Aufgrund des Schicksals und dem daraus resultierenden Tod meines Vaters, hat sich für mich eine Welt mit vielen neuen Themenbereichen eröffnet, die ich nach und nach bildnerisch festhalte. Es ist die Befragung des Lebens und dessen, was sich im allerkleinsten abspielt. Meine Bildfindungen verschmelzen inzwischen mit physikalischen Betrachtungen des Lebens. Die menschliche Haut wird transparent und es entsteht eine Verbindung zwischen der Stringtheorie und meinen emotionalen Empfindungen im Bezug zum Tod.

     

    Die Malerei ist mein Kopf, der niemals fällt. *